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Warm oder Kalt?

Geschrieben am 17.11.2015 von Mari in Stylingtipps

Kennt ihr das? Ihr seht bei ner Freundin oder auf nem Foto eine Perücke und denkt euch: boah, die will ich auch! Oder man sieht ein Kleid was einfach supertoll aussieht und man wills einfach auch haben und malt sich schon wunderbare Coordinates damit aus. Gesagt getan, man bestellt sich also die Perücke oder das Kleid und wenns ankommt, probiert mans natürlich auch gleich aus. Und dann muss man feststellen – ne, das passt nicht. Also, vom Schnitt her oder von der Größe her passts schon, aber irgendwie passts einfach nicht zu einem selbst. Also so irgendwie, nee…. warum aber? Das ist ja nicht das erste blaue Kleid oder die erste blonde Perücke die man hat. Was ist anders?

 

Vielleicht liegts hier tatsächlich an eurem Hauttyp! Generell unterscheidet man zwischen warmen und kalten Hauttypen. Man kann auch noch zwischen Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertyp unterscheiden, aber wir gucken uns hier jetzt tatsächlich erstmal nur warm und kalt an.

 

Generell gilt: es gibt warme Farbtöne und kalte Farbtöne. Man darf es sich jetzt aber nicht einfach machen und sagen „okay, rot ist warm und blau ist kalt“, denn es gibt sowohl warme als auch kalte Rot- wie auch Blautöne. Guckt mal hier:

 

Achtung, ganz wichtig – wenn ihr die Bilder auf einem Bildschirm anguckt (was ihr vermutlich tut, außer ihr lasst euch den Artikel gerade von irgendjemandem vorlesen) müsst ihr auch bedenken, dass es auch zu Farbabweichungen durch die Bildschirmeinstellungen kommen kann. Aber versuchen wirs trotzdem mal!

 

rottoene

 

Wenn ihr ganz genau hinguckt, erkennt ihr den Unterschied von rechts und links. Links ist ein etwas kühlerer Rotton (mit Blauanteil), rechts ist ein etwas wärmerer Rotton (mit Gelbanteil). Trotzdem sind beides noch Rottöne!

 

Ihr müsst als nicht unbedingt auf eine Farbe komplett verzichten. Generell wird dieser Eintrag hier nur ein Tipp oder ein Gedankenanstoß und keine goldene Regel und werdasnichtmachtistdoof ;]

 

Wie ihr nun eure Farben rausfinden könnt, geht eigentlich ganz einfach. Was wir auch noch erwähnen wollen ist, dass es im Internet auch viele Tipps gibt, wie z.b. dass ihr euch an der Farbe eurer Adern orientieren könnt. Das funktioniert aber nicht in allen Fällen und ist daher nicht empfehlenswert. Am besten ist es immer noch, wenn ihr euch ein goldenes und ein silbernes Tuch oder eine Folie holt. Schnappt euch noch die Person eures Vertrauens und seht zu, dass ihr im Tageslicht sitzt. Nicht direkt in der Sonneneinstrahlung aber auch nicht unter künstlichem Licht. Schminkt euch komplett ab (ja, die Person EURES VERTRAUENS sieht euch ungeschminkt ;]). Bindet euch zudem noch die Haare zusammen, sofern sie recht lang sind, oder steckt sie euch weg. Hier gehts wirklich darum, dass ihr eure Hautfarbe mit einer Farbe vergleicht und möglichst wenig ablenkende Faktoren euch beeinflussen.

 

Haltet nun die Goldfolie an eure Haut, wobei es am besten ist, wenn ihr sie an eure Haut am Hals oder über dem Brustbereich haltet. Macht anschließend dasselbe mit der Silberfolie. Ihr werdet schnell feststellen, dass es einen Ton geben wird, bei dem ihr einfach gesünder und frischer wirkt und einen Ton, bei dem ihr eher fahl und kränklich wirkt. Wenn der Goldton euch besser steht, dann solltet ihr definitiv eher warme Töne tragen. Wenn euch Silber besser gestanden hat, dann solltet ihr euch lieber an kühlere Töne halten.

 

Gerade bei Perücken gibt es auch warme und kalte Farben und Braun zum Beispiel ist nicht gleich Braun. Wenn ihr aber wisst, ob ihr eher einen warmen oder einen kalten Braunton sucht, hilft euch das beim Perückenkauf schon um einiges weiter und es kommt nicht zu bösen Überraschungen wie einer an euch echt kurios aussehenden Perückenfarbe. Und bei Kleidern funktioniert das natürlich genauso.