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Kleider – von Jumperskirt bis Salopette

Lass uns mal die Kleider bei Lolita genauer unter die Lupe nehmen. Denn ein Kleid ist nicht gleich ein Kleid!

 

Generell wird hier immer zwischen den Onepieces und den Jumperskirts unterschieden. Wenn ihr die Seiten von verschiedenen Lolitamarken besucht, werdet ihr auch schnell feststellen, dass auch hier Onepieces und Jumperskirts ihre eigene Kategorie haben.

 

One Piece

 
onepieces

 

Hier haben wir 3 One Pieces. Links von Angelic Pretty, die Mitte ist von Baby the Stars Shine Bright und rechts ist Innocent World.

 

One Pieces haben eine wichtige Eigenschaft und das sind Ärmel. Dabei können die Ärmel entweder lang sein, kurz sein oder ein Mix aus beidem sein, wo man aus langen Ärmeln kurze Ärmel machen kann. Wichtig ist nur, dass tatsächlich Ärmel dran sind – in welcher Form ist dabei nebensächlich. Wie ihr sehen könnt sind gerade Ärmel genauso möglich wie kurze Puffärmelchen oder weite Glockenärmel.

 

Unter ein One Piece zieht man in der Regel auch keine Bluse mehr an, da das Kleid bereits so geschnitten ist, dass keine Bluse mehr notwendig ist. Manchmal werden One Pieces auch einfach nur mit OP abgekürzt.

 

Jumperskirts

 

jsk

 

vlnr: Jumperskirts von Alice and the Pirates, Mary Magdalene und Metamorphose

 

Der Begriff Jumperskirt kommt tatsächlich aus dem japanischen. Kleider in der Art können aber auch Jumperdress (amerik.) oder Pinafore Dress (brit. engl. – nicht zu verwechseln mit einem Pinafore, das ist eine Schürze!) genannt werden, aber generell findet man überall den Begriff Jumperskirt. Abgekürzt wird er gerne mit JSK.

 

Im Gegensatz zu One Pieces haben Jumperskirts keine Ärmel und sind dazu gedacht, über einem Oberteil getragen zu werden. Trotzdem haben Jumperskirts noch Träger, welche allerdings – wie ihr sehen könnt – durchaus unterschiedlich ausfallen können. Sie können ganz dünn sein, können aber auch recht breit sein oder mit Rüschen verziert sein.

 

Salopette

 

salopette

 

Salopettes – einmal von Angelic Pretty, einmal von Baby the Stars Shine Bright und noch einmal eine Rückenansicht von einem Salopette von Angelic Pretty.

 

Salopettes erinnern vielleicht etwas an Jumperskirts. Immerhin haben sie auch Träger und keine Ärmel und darunter werden immer noch Oberteile getragen. Trotzdem sieht man auch recht schnell, dass Salopettes nach unten hin etwas anders fallen. Sie sind nicht so weit wie reguläre Lolitakleider und auch etwas kürzer – haben aber meist ein längeres oberes Teil, weswegen sie eher nicht für ein Lolitaoutfit eingesetzt werden. Dafür eignen sie sich prima für Alltagsoutfits, die man etwas vom Lolitastil inspirieren lassen möchte.

 

Das Wort Salopette kommt übrigens aus dem französischen und beschreibt Latzhosen beziehungsweise Overalls. Wenn man die Salopettes hier sieht, kann man verstehen, warum der Name gewählt wurde.

 

Neben diesen drei Kategorien können die Kleider aber auch in unterschiedlichen Formen ausfallen. Kommen wir also zu den….

 

Kleiderformen

 

waist

 

Zum einen gibts die Kleider, bei denen die Taille des Kleides dort ist, wo auch eure natürliche Taille liegt. Dadurch wird etwas Kurve in das Kleid gebracht. Hier 3 Beispiele, einmal von Angelic Pretty, einmal von Mary Magdalene und einmal von Innocent World.

 

highwaist

 

Highwaist-Kleider haben die Taille weiter oben – genau unter der Brust. Hin und wieder finden sich auch Highwaist Kleider unter der Bezeichnung Babydoll. Diese Art von Kleidern kann hin und wieder etwas schwierig sein, da sie gerne etwas aufträgt – sieht aber andererseits wirklich total superniedlich aus. Ausprobieren – man sieht recht schnell, ob einem diese Kleiderart steht oder eher nicht. Die hier gezeigten Kleider sind von Baby the Stars Shine Bright, Mary Magdalene und Metamorphose.

 

aline

 

A-Line – man findet hier auch Schnittmuster für solche Kleider unter dem Namen Tent-Dress oder Tent-Pattern – sind genauso, wie der Name sie beschreibt. Nicht tailliert und fallen wie ein A nach unten. Wichtig bei A-Line-Kleidern ist, dass man hier auch einen A-Line-Petticoat nutzt, ansonsten kann das ganze recht schnell etwas kurios aussehen. Dafür sind diese Kleider nicht nur supergemütlich sondern auch echt niedlich. Hier drei Beispiele von Metamorphose, Angelic Pretty und Innocent World.

 

lowaist

 

Bei Low Waist-Kleidern wird der Anfang des Rockteils etwas nach unten gezogen – der Rockteil beginnt damit nicht schon bei der Taille sondern etwas weiter unten. Hier drei Beispiele von Alice and the Pirates, Victorian Maiden und Innocent World.

 

underbust

 

Underbust ist eine Art, die bei Jumperskirts vorkommen kann – hier wird der obere Teil des Jumperskirts generell etwas nach unten gesetzt und man sieht mehr von dem darunter liegenden Oberteil und kann auch besser mit Jabots oder Ketten arbeiten, da diese nicht gleich einen Teil des Jumperskirts bedecken. Zudem betonen Underbustkleider immer etwas die Taille und lässt diese sanft wirken – allerdings wird hier auch die Brust etwas betont, wo man wieder etwas drauf achten sollte. Die drei gezeigten Beispiele sind von Innocent World, Metamorphose und Baby the Stars Shine Bright.