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Harajuku?

Geschrieben am 27.07.2015 von Mari in Lifestyle

Der ein oder andere wird sich vielleicht fragen – warum myHarajuku? Warum Harajuku? Was ist das eigentlich? Harajuku – beziehungsweise im japanischen 原宿 – ist ein Teil Tokios der recht berühmt wurde durch seine ausgeflippte Mode und seine Besucher wurde.

 

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Denkt man an Harajuku, fallen einem gleich Lolita, verrückte Kleidungsstile und Cosplay ein, man denkt vielleicht auch an die berühmte Cosplaybrücke oder an den Yoyogi-Park.
Einige Stars wie Gwen Stefani haben den Stadtteil noch berühmter gemacht und an Kyary Pamyu Pamyu kommt man in Harajuku fast nicht vorbei!

 

“Harajuku Style” ist, auch wenn vermutlich doch jeder irgendwie etwas anderes darunter versteht, ein Begriff für viele geworden und selbst diejenigen, die mit Japan und japanischer Populärkultur nicht so viel am Hut haben kennen diesen Begriff meistens.

 

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Selbst ist Harajuku eigentlich kein eigenständiger Stadtteil sondern nur die Bezeichnung für das Viertel um den Bahnhof, welcher übrigens 1906 gegründet wurde. Tatsächlich heißt der Stadtteil, in dem sich Harajuku befindet nämlich Jingumae.

 

Auch sehr berühmt: die Brücke zwischen dem Bahnhof und dem Eingang zum Yoyogi-Park (wo man übrigens auch den Meiji-Schrein finden kann!), wird auch gerne die Cosplaybrücke genannt. Angeblick versammeln sich hier nämlich Sonntags Cosplayer und – ja, cosplayen. Tatsächlich ist dem aber nicht mehr so und es ist fraglich, ob das auch jemals genau so war. Ja, man findet einige Fotos von ~2002 herum, auf denen man viele “lustig gekleidete Leute” auf der Brücke findet, und ja, das war auch tatsächlich mal ein Treffpunkt. Allerdings waren die “lustig gekleideten Leute” eher Anhänger des Lolitamodestils oder Visual Kei Cosplayer. Nur sehr selten zeigen die Fotos tatsächlich Cosplayer die einen Anime- oder Mangacharakter cosplayen. Und auch wenn man heute Sonntags zu der Brücke geht ist es fast schon Glück, wenn man überhaupt noch jemanden, der “lustig gekleidet ist” dort erwischt.

 

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Dafür lohnt es sich aber die kleinen Seitenstraßen von Harajuku durchzugucken. Neben vielen Lolita-Boutiquen findet man hier auch coole Secondhand-Läden und öfters sieht man hier auch Lolitas durch die Straßen ziehen. Auch ist es sehr zu empfehlen, sich die kleinen Cafes hier anzugucken! Und natürlich solltet ihr auch einen Besuch im LaForet, einem mehrstöckigen Einkaufszentrum einplanen. Im unteren Stockwerk findet ihr hier sehr viele Lolitamarken, aber auch anderes!

 

Auch ein Tipp: geht vielleicht nicht gerade am Wochenende hierher – da kanns ECHT voll werden. Auch unter der Woche ist hier schon genug los.